Die Option
option
wird ein-
oder ausgeschaltet, oder es wird ein bestimmter Wert gesetzt. Der Default-Wert
ist im Folgenden jeweils als Beispiel genannt.
Die Optionen, die sich auf
den Ablauf eines InputScripts beziehen, werden jeweils bei Start des InputScripts
auf den Default-Wert zurückgesetzt. Alle anderen Optionen gelten pro Session
und sollten im Session-Script dsession.txt (esession.txt,...) gesetzt werden.
Optionen
continueOnPopup="On"
On:Falls ein Popup-Screen
nicht im InputScript enthalten ist, wird das Popup angezeigt und
das InputScript danach fortgesetzt. Off:
Falls ein Popup-Screen
nicht im InputScript enthalten ist, wird das InputScript mit der
Anzeige des Popup-Screens beendet.
Setzen in: InputScript
returnOnError="On"
On:Falls die SAP-Anwendung
eine Fehlermeldung ausgibt, wird die Ausgangstransaktion neu aufgerufen,
die ursprünglichen Eingabewerte wieder gesetzt und die Fehlermeldung
ausgegeben. Off:
Falls die SAP-Anwendung
eine Fehlermeldung ausgibt, wird das InputScript beendet und die
Fehlermeldung auf dem aktuellen Bildschirm ausgegeben.
Setzen in: InputScript
treatWarningAsErrors="Off"
On:
Warnungen im Ablauf des InputScript werden wie eine Fehlermeldung
behandelt. Off:
Warnungen werden übergangen, jedoch in das Statusfenster aufgenommen
(siehe
StatusMessage).
Setzen in: InputScript
maxWarnings=20
Anzahl der Warnungen, die pro Bild automatisch
quittiert werden. Danach wird die Warnung wie eine Fehlermeldung
behandelt. Default ist n=20.
Setzen in: InputScript
ignoreWarningOnNewScreen="Off"
On:
Ignoriert Warnungen, falls sie bei der Anzeige eines neuen Screens
ausgegeben werden. Off:
Quittiert Warnungen automatisch durch "Enter"
Setzen in: InputScript
ignoreErrorOnNewScreen="Off"
On:
Ignoriert Fehlermeldungen, falls sie bei der Anzeige eines neuen
Screens ausgegeben werden. Off:
Bricht die Verarbeitung des InputScripts ab
Setzen in: InputScript
ignoreInfoPopup="Off"
On:
Quittiert automatisch das System-Popup SAPMSDYP.0010 (Meldungen
aus ABAP-Anwendung) Off:
Das System-Popup SAPMSDYP.0010 muss im InputScript explizit
behandelt werden
Setzen in: InputScript
leadingSpace="Off"
On:Bei der Übernahme
von Feldinhalten durch z.B. SetV[x]" ... "
werden führende Leerzeichen in dem angegebenen String ebenfalls
übertragen. Off:Bei der Übernahme
von Feldinhalten durch z.B. SetV[x]" ... "
werden führende Leerzeichen in dem angegebenen String entfernt.
Setzen in: Session-Script
trailingSpace="Off"
On:Bei der Übernahme
von Feldinhalten durch z.B. SetV[x]" ... "
werden Leerzeichen am Ende des angegebenen Strings ebenfalls übertragen. Off:Bei der Übernahme
von Feldinhalten durch z.B. SetV[x]" ... "
werden Leerzeichen am Ende des angegebenen Strings entfernt.
Setzen in: Session-Script
searchHelpTransaction="ZXF4"
Transaktionscode,
der für die Wertehilfe bei eigenen Eingabefeldern (siehe
Inputfield)
benutzt wird.
Setzen in: Session-Script
dropDownListMouseWheel="On"
"On": Aktiviert das Ändern des Wertes einer GuiXT Dropdownliste über das Mausrad.
"Off": Deaktiviert das Ändern des Wertes einer GuiXT Dropdownliste über das Mausrad, um irrtümliche Wertänderungen zu vermeiden.
DebugRFC="Off"
On: Jeder von
GuiXT durchgeführte Remote Function Call (RFC) wird im ABAP-DEBUG-Modus
ausgeführt. Das betrifft auch interne Calls (z.B. Lesen aus SAP
MIME Repository).
Off: Normale Verarbeitung
ohne Debugging.
keepRFCSystem="Off"
On:
Falls die
SAP-Anwendung über RFC eine Transaktion in einem anderen System
aufruft, werden trotzdem die Scripte des aufrufenden Systems verwendet.
Der GuiXT Profile-Parameter "EnableSystem" wird für das aufgerufene
System nicht wirksam.
Off:
Falls die SAP-Anwendung
über RFC eine Transaktion in einem anderen System aufruft, werden
die Scripte des aufgerufenen Systems verwendet. Der GuiXT Profile-Parameter
"EnableSystem" wird für das aufgerufene System wirksam.
rfcCodePage="none"
Angabe eine SAP-Codepage, die bei allen folgenden RFC-Aufrufen
verwendet wird. Falls nicht angegeben, verwendet GuiXT in Unicode-Systemen
UTF-8, sonst die aktuelle Codepage der SAP-Session.
historyFont="System" 16 5
Auswahl einer Schriftart und Schriftgrösse für die Anzeige der Eingabehistorie
und lokalen Wertehilfe.
Weight: Schriftdicke zwischen 1 (dünn) bis 9 (sehr dick).
maxStepCount=1000000
Maximale Anzahl Scriptzeilen, die prozessiert werden. Default ist
1 Million, dann erfolgt ein Abbruch.
Setzen in: InputScript oder GuiXT Script.
Bitte beachten:
In einem InputScript setzt GuiXT "MaxStepCount" mit jeder Screen-Anweisung
wieder auf den Default-Wert zurück.
rfcDisconnect=10
Halten der RFC-Verbindungen über Dialogschritte hinweg. Folgende
Angaben sind möglich:
On:
oder
1:
Nach jedem Dialogschritt werden alle RFC-Verbindungen geschlossen.
Off:
oder
0:
Alle RFC-Verbindungen werden unbegrenzt gehalten.
n>1:
Eine RFC-Verbindung wird geschlossen, wenn sie in den letzten
n Dialogschritten nicht benutzt wurde.
inputRecording="Off"
...
file="filename"
On: Schaltet
das Input Recording ein
Off:Schaltet das Input Recordingaus
Die Ausgabe erfolgt
in die angegebene Datei.
inputScriptTrace="Off"
...
file="filename"
On: Schaltet
den InputScript Trace ein
Off:Schaltet den InputScript
Trace aus
Die Ausgabe erfolgt
in die angegebene Datei; neue Sätze werden jeweils angehängt.
Sie können in dem Dateinamen den String &time verwenden; er wird
durch die aktuelle Uhrzeit (Stunde und Minute, Format hh.mm) ersetzt.
Zum Beispiel:
Die Ausgabe erfolgt
dann um 16:34h in die Datei "C:\temp\trace.16.34.txt"
rfcTrace="Off"
...
file="filename"
On: Schaltet
den RFC Trace ein
Off:Schaltet den RFC
Trace aus
Wie bei inputScriptTrace=beschrieben
systemTrace="Off"
...
file="filename"
On: Schaltet
den SystemTrace ein
Off:Schaltet den SystemTrace aus
Wie bei inputScriptTrace=beschrieben
DateFormat=
Setzt das Datumsformat
für sowie die Formatierung
der Eingabe bei Falls das Datumsformat
nicht mit
ProcessingOption Dateformat=
gesetzt ist, ruft GuiXT über RFC den Standardbaustein
BAPI_USER_GET_DETAIL, um das im Benutzerstammsatz eingestellte
Datum zu ermitteln.
Mögliche Formate:
"1" oder "DD.MM.YYYY"
"2" oder "MM/DD/YYYY"
"3" oder "MM-DD-YYYY"
"4" oder "YYYY.MM.DD"
"5" oder "YYYY/MM/DD"
"6" oder "YYYY-MM-DD"
"0" setzt
das Datumsformat zurück, d.h. es wird wieder die
Benutzereinstellung gelesen
DefaultScript=
Das angegebene Script
wird prozessiert, falls zu dem jeweiligen Screen kein Script
gefunden wurde.
suspendScreenUpdates="Off"
Durch die Einstellung suspendScreenUpdates="On" zu Beginn eines InputScripts wird Bildschirmflackern in bestimmten Situationen verhindert (z. B. bei Popup-Fenstern, die Steuerelemente wie das Auswahl-Popup für das Grid-Layout enthalten). Wenn diese Option aktiv ist, werden die Titelleiste und die Symbolleiste während der Ausführung des InputScripts ebenfalls nicht aktualisiert. Fügen Sie bei länger laufenden Skripten StatusMessage hinzu, um dem Benutzer eine Rückmeldung zu geben.
numPadSeparator="," "."
Setzt die Eingabe des
Dezimalzeichens auf dem NUM-Block der Tastatur, die andernfalls
über Windows-Einstellungen gesetzt ist (Punkt oder Komma).
tabOnEnter="Off"
tabOnEnter="Off" -session
Bei "On" wird die
ENTER-Taste mit TAB (Tabulator, also ein Eingabefeld weiter)
belegt. Wirksam für den aktuellen Screen.
Mit dem Zusatz
-session wird die Anweisung für
alle Screens der laufenden SAP GUI Session wirksam. In diesem
Fall die Anweisung am besten in das Session-Script legen.
uiLog="Off"
Bei "On" wird das
Schreiben des
UI Log eingeschaltet, bei "Off" ausgeschaltet.
...
uiLogLicense=
Die UI Log Komponente
erfordert einen separaten Lizenzschlüssel, den Sie von Synactive
bei Kauf der Komponente erhalten. Während der Laufzeit des
Wartungsvertrags für InputAssistant ist UI Log kostenlos
nutzbar; bitte den entsprechenden kostenlosen Lizenzschlüssel
von Synactive anfordern.
...
uiLogProject=
Name des Projekts,
unter dem die Messdaten abgespeichert werden (Transaktion
/GUIXT/UILOG). Maximal 12-stellig.
...
uiLogTransactions=
Liste von
Transaktionscodes, durch Kommata getrennt, für die die Messung
aktiv sein soll.
...
uiLogInterval=
Zeitintervall in
Sekunden für das Senden der gesammelten Messdaten an den SAP
Server; Minimum ist immer der Abschluss einer Transaktion.
Empfohlene Werte bei relativ wenigen für UI Log aktivierten
Benutzern: zwischen 1 und 60
...
uiLogFile=
Lokaler Dateiname, in
den die Messwerte abgelegt werden. Ein direktes Senden an der
SAP Server findet dann nicht statt. Transaktion /GUIXT/UILOG
bietet die Möglichkeit, eine Messdatendatei hochzuladen.
Beispiel: GuiXT
// Einschalten UI Log für 5 Benutzer
if V[_user=SCHMIDT] _
or V[_user=SCHNEIDER] _
or V[_user=FISCHER] _
or V[_user=WEBER] _
or V[_user=BECKER]
// Einschalten für 3 Tage
Set V[heute] "&V[today_d.m.y]"
if V[heute=01.09.2020] _
or V[heute=02.09.2020] _
or V[heute=03.09.2020]
ProcessingOption uiLog="On" _
uiLogProject="A02" _
uiLogTransactions="VA01,VA02" _
uiLogInterval=30 _
uiLogLicense="xxxxxx"
else
ProcessingOption uiLog="Off"
endif
endif
Tips & Tricks
Wenn Sie
die OptionProcessingOption DebugRFC="On"gesetzt haben, kann es notwendig
sein, sie durch ProcessingOption DebugRFC="Off"
wieder auszuschalten, zum Beispiel:
Verwenden Sie
bitte
ProcessingOption
DebugRFC="On" "Off"
Das heißt,
der Call-Befehl
schaltet die Debug-Option nicht um.